19 Okt

Haftung für die eigene IT-Infrastruktur: BSI aktualisiert seinen Leitfaden IT-Sicherheit

Unternehmen haften für Ihre IT-Infrastruktur, z.B. wenn durch Hacker Schäden entstehen oder Mitarbeiter das Unternehmensnetzwerk zum Filesharing missbrauchen. Auch Lausitzer Firmen sind im Fadenkreuz von gezielten Hacker-Angriffen, die die häufig unzureichend genutzte IT-Infrastruktur ausnutzen um bei den Unternehmen hohe Schäden zu verursachen.

Wenn die eigene Infrastruktur genutzt wird, um Kunden zu infizieren oder es zu Lieferengpässen kommt, erreicht eine potentielle Haftung schnell in existenzgefährdender Höhe.  Im Streitfall hilft da nur der Nachweis, dass die eigene IT-Infrastruktur nach dem aktuellen Stand der Technik abgesichert ist. Selbst wenn die Unternehmen gegen solche Angriffe versichert sind, zahlen die Versicherungen häufig nur wenn die Unternehmen ihre Infrastruktur nach dem aktuellen Stand der Technik gesichert haben.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun seinen Leitfaden IT-Grundschutz überarbeitet und bietet auch für kleine und mittelständische Unternehmen Informationen zur Absicherung ihrer IT-Infrastruktur. Der Leitfaden ist deutschlandweit und international anerkannt und kann bei Einhaltung sicherstellen, dass es gar nicht erst zu Schäden kommt und trotz erfolgreichem Angriff das Unternehmen nicht in die Haftung gerät.

Rechtsanwalt Krone berät unsere Mandanten zu den Fragen des IT-Rechts und in Haftungsfragen rund um die IT-Infrastruktur.